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Das Stiftsgebäude

Der Neubau auf dem Platz der 1256 und nach dem Bau des Münsters 1427-1435 erbauten Deutschordenshäuser erfolgte 1745/46 nach Plänen von Albrecht Stürler, zunächst unter Samuel Lutz, dann unter Emanuel Zehender.

Verlangt wurde ein auf den bestehenden Grundmauern errichtetes vierteiliges Gebäude, bestehend aus dem Chorgericht (Ost), der Wohnung des Stiftsschaffners (Mitte), dem Amtssitz und der Wohnung des Dekans am Münster (West) und dem Sitz des Provisors (zwischen Stift und Herrengasse).

 

Der östliche Anbau verdrängte die Mattentreppe und wurde 1895 aufgestockt. Dieses spätbarocke Stiftsgebäude ist noch Sitz der Kantonsregierung. Die Volkswirtschaft und die Finanzverwaltung planen jedoch, sich aus der Altstadt zurückzuziehen und die Büros in wenigen grossen Verwaltungsgebäuden am Stadtrand zu konzentrieren.

 

Das Stiftsgebäude am Südende des Münsterplatzes (Münstergasse 3a) und das Tscharnerhaus mit der Hausnummer 12 werden frei. Die Pläne für die weitere Verwendung sind umstritten: Die Umnutzung zu Wohnungen oder zu einem Luxushotel wurden in Erwägung gezogen.

 

 

Sehenswert - stiftsgebaeude

Das Stiftsgebäude am Münsterplatz

 

Sehenswert - GiebelStiftsgebaeude

Das Kantonswappen ziert den Giebel des Gebäudes